Elektrisch bewegt

Lokale Gemeinschaftsmobilität - Regionaler Salon in Detmold

Die Hochschule OWL startete  ihre Veranstaltungsreihe "Regionaler Salon" zur Entwicklung des ländlichen Raums. In öffentlichen Vorträgen und Podiumsgesprächen befassen sich Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Stadtplanung mit der Frage, wie kleine Städte und Dörfer zukunftsfähig bleiben können. Der "Regionale Salon" wird vom Forschungsschwerpunkt "urbanLab" ausgerichtet. Start war am Donnerstag, 23. April um 18 Uhr am Hochschulstandort in Detmold.

Der 2014 gestartete "Regionale Salon" richtet sich sowohl an Studierende und Lehrende als auch an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Ehrenamt sowie an alle weiteren Interessierten. "Die Umgebung, in der wir leben, verändert sich. Dies geschieht durch die jeweiligen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, aber auch durch aktive Gestaltung", erklärt Projektkoordinator Benjamin Dally. "Die Veranstaltungsreihe stärkt den Austausch zwischen Forschung und Planungspraxis und stellt Zukunftsfragen zur Diskussion."

Die Auftaktveranstaltung am 23. April befasste sich mit dem Thema "Lokale Gemeinschaftsmobilität". Hier wurden Projekte vorgestellt, die Nahverkehrsangebote ergänzen und die Abhängigkeit vom eigenen Auto verringern. Gastreferenten waren unter anderem Professor Udo Onnen-Weber vom Kompetenzzentrum ländliche Mobilität in Wismar sowie Achim Oberwöhrmeier, Geschäftsführer Kommunale Verkehrsgesellschaft Lippe. Dabei war auch Martin Weißhand von "Mobilfalt" in Kassel: Im Rahmen dieses Projektes können alle Menschen aus der Region, die ein Auto besitzen, anderen private oder geschäftliche Fahrten anbieten. Dafür erhalten sie eine vorher festgelegte Kostenerstattung. Die Fahrgäste zahlen einen vergünstigten Ticketpreis. Außerdem standen Erfahrungsberichte über das Forschungsprojekt "elektrisch.mobil.owl" auf dem Programm. Das Kooperationsprojekt der Hochschule OWL und der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe verfolgt das Ziel, die Abhängigkeit von fossil betriebenen Autos zu vermindern, indem vernetzte E-Mobilitätsangebote entwickelt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgesetzt werden. Die Moderation des "Regionalen Salons" übernahm Professor Oliver Hall.

Verlängerung der Testphasen in Elbrinxen und Lüdenhausen

Durch die rege Nutzung der E-Bürgerautos in Elbrinxen und Lüdenhausen wird die Testphase in beiden Gemeinden bis Ende Mai verlängert. Insgesamt wurden mit beiden E-Bürgerautos bisher ca. 4200 km rein elektrisch zurückgelegt.

Mit Pedelec und Bus zur Arbeit: Testphase im Kalletal beginnt

Im lippischen Kalletal ist ein neues Angebot für Berufspendlerinnen und -pendler gestartet.

Bis Ende Mai können Interessierte für einen Probezeitraum von je einem Monat ein Elektrofahrrad in Kombination mit einem Bus-Monatsticket erhalten. Damit soll getestet werden, inwieweit solch ein Kombinationsangebot eine geeignete Alternative zum Pkw darstellen kann. Das Angebot ist Teil des von der Hochschule OWL und der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe initiierten Forschungsprojektes „elektrisch.mobil.owl“. Partner beim aktuellen Vorhaben sind die Stadtwerke Lemgo und die Kommunale Verkehrsgesellschaft (KVG Lippe).

Zu den ersten Testpersonen gehören Stefanie und Jochen Döring: Täglich pendelt das Ehepaar vom Ortsteil Bavenhausen nach Lemgo. Die knapp sieben Kilometer lange Fahrt legen die beiden nun mit dem Elektro-Fahrrad oder Bus zurück. „Wir freuen uns bei der Testphase mitwirken zu können“, sagt Jochen Döring. „Und wir sind gespannt, wie viel Schwung wir mit dem Pedelec am Berg zusätzlich bekommen“, fügt er hinzu.

Das Angebot „Kombination von Pedelec und ÖPNV“ richtet sich an alle Pendlerinnen und Pendler nach Lemgo. Durch das neue Kombinationsangebot stehen den Pendlerinnen und Pendler attraktive Alternativen zum Pkw für die Fahrt zur Arbeit sowie in der Freizeit zur Verfügung. Ob Sie den Bus oder Pedelec für eine Fahrt nutzen oder eine Kombination aus beidem bleibt den Testern überlassen.

Begleitet wird die Testphase durch einen Fragebogen und die Aufzeichnung der Fahrtdaten. „Damit soll ermittelt werden, zu welchem Zweck wie viele Kilometer zurückgelegt wurden“, erläutert Projektkoordinatorin Ann-Kathrin Habighorst von der Hochschule OWL.

„Es ist wichtig, beständig neue und innovative Mobilitätsprojekte zu entwickeln, um den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver zu gestalten“, sagt Verkehrsplaner Bernd-Schulze-Waltrup von der KVG Lippe. „Die Pedelecs für Berufspendlerinnen und -pendler sind eine flexible und umweltschonende Ergänzung zu den bestehenden Mobilitätsangeboten“, ergänzt  Andreas Becker, Bereichsleiter ÖPNV und Parken bei den Stadtwerken Lemgo.

 Das Forschungsprojekt „elektrisch.mobil.owl“ ist ein durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe. Das Projekt verfolgt unter anderem das Ziel, die Abhängigkeit von fossil betriebenen Pkw zu vermindern, indem vernetzte E-Mobilitätsangebote entwickelt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgesetzt werden.

 Zu diesem Zweck werden noch weitere Freiwillige gesucht, die aus dem Kalletal nach Lemgo zu Arbeit pendeln. Wer Interesse hat, das besondere Angebot mit Pedelec und Bus zu testen, kann sich bei Ann-Kathrin Habighorst melden, Telefon: 05231/769-6016/E-Mail: ann-kathrin.habighorst@hs-owl.de. Auskünfte zum Forschungsprojekt gibt es unter www.hs-owl.de/elektrischmobilowl.

 BU: Freuen sich über das neue Kombinationsangebot (v. l.): Bernd Schulze-Waltrup (KVG Lippe), Jochen Döring, Andreas Becker (Stadtwerke Lemgo), Stefanie Döring und Ann-Kathrin Habighorst (Hochschule OWL), Foto: Hochschule OWL

elektrisch.mobil.owl in der Zeitschrift "Neue Mobilität

In der Frühlingsausgabe der Neuen Mobilität - Das Magazin vom Bundesverband eMobilität haben Prof. Oliver Hall und Gabriel Flore einen Artikel zum Thema „Innovative eMobilitätsangebote im ländlichen Raum“ veröffentlicht.  Den ganzen Artikel können Sie sich in der Ausgabe 16 unter http://www.bem-ev.de/neue-mobilitat/neue-mobilitat-16/  durchlesen.

Testphasen in Talle und Schieder-Schwalenberg enden

Ende März 2015 sind die Testphasen zum E-Bürgerauto in Talle und Schieder-Schwalenberg zu Ende gegangen. Nach ein monatiger Verlängerung ziehen die Nutzer in Talle und Schieder-Schwalenberg ein positives Fazit. 

Schieder-Schwalenberg fährt weiter elektrisch

Nachdem das E-Bürgerauto in Talle bereits um einen Monat verlängert wurde, wird nun auch das E-Bürgerauto in Schieder-Schwalenberg verlängert.

Erfolgreiche Elektroauto-Tests in Lügde und Schieder-Schwalenberg

Eine positive Bilanz haben die Nutzerinnen und Nutzer des sogenannten „E-Dual-Use“-Prinzips in Schieder-Schwalenberg und Lügde gezogen. Für jeweils zwei Monate hatten die beiden lippischen Stadtverwaltungen und ihre Beschäftigten ein Elektroauto getestet, das sowohl für dienstliche als auch für private Zwecke zur Verfügung stand. Die Auswertung zeigt nun: Alle Beteiligten sind mit dem Fahrzeug sehr zufrieden. Viele Nutzerinnen und Nutzer können sich sogar vorstellen, ein Elektroauto dauerhaft im Alltag zu fahren. „E-Dual-Use“ ist ein Mobilitätsangebot des von der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe und der Hochschule OWL initiierten Forschungsprojektes „elektrisch.mobil.owl“.

Seit September 2014 können Stadtverwaltungen, Unternehmen und Einrichtungen in der Region für einen gewissen Zeitraum ein Elektroauto erhalten, das sowohl für Dienstfahrten als auch für private Zwecke genutzt werden kann. Die Stadtverwaltungen Schieder-Schwalenberg und Lügde hatten das besondere Angebot als erste angenommen: Pendelnde Mitarbeitende nutzten die Elektroautos auf ihrem Arbeitsweg und in der Freizeit. Während der Arbeitszeit standen die Fahrzeuge allen Beschäftigten als Dienstwagen zur Verfügung.

Die Erfahrungen mit „E-Dual-Use“ waren in beiden Stadtverwaltungen positiv. „Die Testläufe haben gezeigt, dass ein ganztägig als Dienst- und Privat-Pkw eingesetztes E-Auto ein dauerhaftes Modell darstellen kann, um Mobilitätskosten sowie Lärm und Schadstoff- und CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken“, sagt Professor Oliver Hall von der Hochschule OWL. „Die vergleichsweise geringen Betriebskosten der Elektroautos konnten optimal ausgenutzt werden“, ergänzt Dr. Klaus Schafmeister, Wirtschaftsförderer beim Kreis Lippe.

Die Nutzerinnen und Nutzer zeigten sich laut einer Umfrage sehr zufrieden mit Aussehen, Motorleistung, Fahrspaß und Komfort der Elektroautos. Der Großteil gab an, dass die Reichweite der E-Autos groß genug für Fahrten im Alltag gewesen sei. Zudem ist es für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer denkbar, ein Elektroauto dauerhaft im Alltag zu nutzen. Rund die Hälfte der Befragten erklärte, dass sie auf ein kraftstoffbetriebenes Auto im Haushalt verzichten würde, sollte ein „E-Dual-Use“-Angebot langfristig bestehen.

Auch das Feedback der Stadtverwaltungen war positiv: Demnach können sich sowohl Lügde als auch Schieder-Schwalenberg vorstellen, ein Elektroauto im Rahmen eines E-Dual-Use-Angebots dauerhaft zu nutzen und dadurch ein kraftstoffbetriebenes Auto zu ersetzen bzw. die Nutzung von Privatwagen der Beschäftigten für Dienstfahrten zu reduzieren. 

Die Elektroautos waren durch eine eigens entwickelte Smartphone-App mit einem digitalisierten Fahrtenbuch ausgestattet. Damit wurden Informationen über die jeweiligen Fahrten (z.B. Ziel, Stromverbrauch) gesammelt. Dabei zeigte sich, dass die in Schieder-Schwalenberg und Lügde genutzten Fahrzeuge insgesamt rund 3.000 Kilometer und pro Tag durchschnittlich 50 Kilometer zurückgelegt haben. Die Tageshöchstwerte lagen bei jeweils 165 Kilometer. „Die intensive Nutzung ist für unser Projekt sehr wichtig, da wir über die erhobenen Daten zeigen können, wie sinnvoll und nachhaltig solche Doppelnutzungen von Fahrzeugen sind“, erklärt Professor Oliver Hall  „Das E-Dual-Use-Konzept stellt durch die angestrebte Teilung der Fixkosten eine zukunftsfähige Mobilitätsalternative dar“, ergänzt Dr. Klaus Schafmeister.

Das Forschungsprojekt „elektrisch.mobil.owl“ ist ein durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe. Das Projekt verfolgt unter anderem das Ziel, die Abhängigkeit von fossil betriebenen Pkw zu vermindern, indem vernetzte E-Mobilitätsangebote entwickelt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgesetzt werden. Hier setzt auch „E-Dual-Use“ an: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen herausfinden, ob sich damit die Mobilitätskosten für die Nutzerinnen und Nutzer sowie die Lärm-, Schadstoff- und CO2-Emissionen langfristig senken lassen. 

16.02.2015 Talle fährt weiter elektrisch

Kalletal: Das erfolgreiche Projekt E-Bürgerauto in Talle wird um einen Monat verlängert.

Das E-Bürgerauto ist nun schon drei Monate in Talle und es wird rege genutzt. Erste Auswertungen bestätigen die positive Resonanz. Es wurden rund 3.000 Kilometer gefahren und das E-Auto ist an 80 Prozent aller Tage im Einsatz. Durchschnittlich sind zwei Personen an Bord, was sicher auf das Angebot der Akteure vor Ort zurückzuführen ist, auch Fahrten für Personen anzubieten, die nicht mehr selbst fahren können. Jetzt haben sich die Taller bereit erklärt, sich noch einen weiteren Monat für das E-Bürgerauto zu engagieren. Der E-Golf steht nun noch bis zum 31. März in Talle zur Verfügung.

Hintergrund: Das E-Bürgerauto in Talle wird im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojektes elektrisch.mobil.owl der Hochschule Ostwest­falen-Lippe und des Kreises Lippe getestet. Nun sollen interessierten Berufspendlern für einen Probezeitraum von jeweils einem Monat ein Elektrofahrrad in Kombination mit einem Bus-Monatsticket kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Das Angebot richtet sich an alle Pendler aus Kalletal nach Lemgo, die im Umkreis von Hohenhausen und Langenholzhau­sen und damit zu weit wohnen, um zu Fuß zur Bushaltestelle der Linie 733 zu gelangen und von dort mit dem Bus zur Arbeit nach Lemgo zu fahren.

Durch das kostenlose Kombinationsangebot von Elektrofahrrad und Bus-Monatsticket können Pendler von ihrer Haustür bequem und schnell zur Haltestelle in Hohenhausen oder Langenholzhausen fahren, das Elek­trofahrrad vor Ort abstellen und in die Buslinie 733 steigen, die sie direkt nach Lemgo bringt. Auf dem Weg von der Arbeit zurück können sie das Elektrofahrrad wieder in Hohenhausen oder Langenholzhausen auf­schließen und für die „letzten Kilometer“ bis zu ihrer Haustür nutzen. Auch in der Freizeit steht das Elektro­fahrrad für private Fahrten zur freien Verfügung.

Weitere Informationen gibt es bei der  Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Ann-Kathrin Habighorst, M.A., Emilienstr. 45, 32756 Detmold, Tel.: 05231-7696016 oder ann-kathrin.habighorst@hs-owl.de 

07.02.2015 Auftaktveranstaltung E-Bürgerauto in Elbrinxen

Am Samstag den 07.02.2015 wurde in Elbrinxen das E-Dorfauto vorgestellt. Bei der Veranstaltung konnte das E-Bürgerauto Probe gefahren werden und zusätzlich Segways ausprobiert werden. Die anwesenden Gäste haben sich durchweg positiv über das Fahrzeugangebot und die gebotenen Informationen geäußert, und im ersten Überblick ist auch eine starke Buchungsfrequenz zu erkennen, das Auto ist fast jeden Tag unterwegs. 

Von der Vorstellung des E-Bürgerautos in Elbrinxen gibt es unter folgendem Link eine kleine Reportage von Radio aktiv:

http://listen.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?id=18192

22.01.2015 Start Dual Use beim SOS Kinderdorf Lippe

Innovativ unterwegs mit „elektrisch.mobil.owl“:  SOS-Kinderdorf Lippe testet Elektroautos

Ein Auto mit der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber teilen: Kann das funktionieren? Die Antwort auf diese Frage wird im Rahmen des von der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe initiierten Projektes „elektrisch.mobil.owl“ untersucht: Seit September 2014 können Stadtverwaltungen, Unternehmen und Einrichtungen für einen gewissen Zeitraum ein Elektroauto erhalten, das dann sowohl für Dienstfahrten als auch für private Zwecke genutzt werden kann. Nun ist das sogenannte „E-Dual-Use“-Prinzip auch im SOS-Kinderdorf Lippe in Schieder-Schwalenberg gestartet.

Bis zum 30. April wird das Elektrofahrzeug im SOS-Kinderdorf Lippe getestet. Die Beschäftigten können es auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit nutzen. Während der Öffnungszeiten steht es der Einrichtung zum Beispiel für Einkaufs- oder Transportfahrten zur Verfügung. „Auf diese Weise können die vergleichsweise geringen Betriebskosten des Elektroautos optimal ausgenutzt werden“, erläutert Projektkoordinator Gabriel Flore von der Hochschule OWL, der beim offiziellen Start im SOS-Kinderdorf dabei war. Die ersten Reaktionen auf „E-Dual-Use“ seien dort sehr positiv gewesen, berichtet er. „Ein Mitarbeiter hat das Auto direkt am ersten Abend ausprobiert. Auch einige Kinder sind bei den ersten Testfahrten mitgefahren und waren begeistert.“

Das Forschungsprojekt „elektrisch.mobil.owl“ ist ein durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe. Das Projekt verfolgt unter anderem das Ziel, die Abhängigkeit von fossil betriebenen Pkw zu vermindern, indem vernetzte E-Mobilitätsangebote entwickelt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgesetzt werden.

Hier setzt auch „E-Dual-Use“ an: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen herausfinden, ob sich mit dem Konzept die Mobilitätskosten für die Nutzerinnen und Nutzer sowie die Lärm-, Schadstoff- und CO2-Emissionen langfristig senken lassen. Dafür werden auch begleitende Befragungen, etwa zum individuellen Mobilitätsverhalten, durchgeführt. Zusätzlich sind die Elektroautos durch eine eigens entwickelte Smartphone-Applikation mit einem digitalisierten Fahrtenbuch ausgestattet, durch das Informationen zur jeweiligen Fahrt (z.B. Ziel, Fahrzeugbesatzung, Stromverbrauch) gesammelt werden können.

15.01.2015 Start E-Bürgerauto in Lüdenhausen

Lüdenhausen wird grün….

…mit der Initiative „das Dorfauto“ geht Lüdenhausen einen großen Schritt in Richtung Umweltschutz.

Der Kreis Lippe stellt der Dorfgemeinde mit dem Projekt „elektrisch.mobil.OWL“ ein Elektroautomobil zur Verfügung.

Dieses E-Auto kann von jedem Bürger mit einem gültigen Fahrausweis geliehen und genutzt werden. Fahrten können beim Ausleiher angemeldet oder über einen Online-Kalender direkt gebucht werden. Das Auto hat eine Reichweite von ca. 120 KM und kann z.B. für Arztbesuche, Einkäufe oder einfach mal zum Ausprobieren genutzt werden. Dabei werden die Fahrdaten über eine spezielle App aufgezeichnet.

Die Seniorenresidenz „die Rose im Kalletal“ bietet sich als Verleiher an und wird die Organisation der Fahrten übernehmen.
Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen e.V. Lars Brakhage begrüßte das Engagement der Seniorenresidenz: „Das Entleihen wird dadurch Rund um die Uhr gewährleistet. Da immer ein Mitarbeiter der Rose anzutreffen ist.“

Nach der 3 monatigen Testphase werden alle Daten ausgewertet und analysiert. Es wird geprüft, ob ein solches Angebot dauerhaft bestehen bleiben kann. Das Ziel ist die Implementierung in das bestehende ÖPNV-Angebot – ohne sich gegenseitig Konkurrenz zu machen, sondern um sich zu ergänzen. Dort, wo kein Bus mehr fährt, kann das E-Bürgerauto dazu dienen die Mobilität aufrecht zu erhalten oder sogar zu verbessern. Dies soll möglichst einfach funktionieren z.B. direkt über das ÖPNV-Abo.

12.11.2014 Film Dreh mit dem WDR

Am Mittwoch den 12.11.2014 war der WDR zu Gast in Talle. Hier wurde für einen Beitrag in der aktuellen Stunde gedreht. Zu sehen ist der Beitrag am Freitag den 14.11 in der aktuellen Stunde im WDR.

10.11.2014 Dual Use in Lügde

Nach der erfolgreichen Testphase des Dual Use mit den Stadtverwaltungen Lügde und Schieder-Schwalenberg beginnt heute die Testphase Dual Use mit dem Elektrofachmarkt Ahrens in Lügde. "Die Mitarbeiter sind schon ganz gespannt darauf das E-Auto zu testen" so Herr Ahrens. 

07./08.11.2014 Kostenlos mit dem E-Auto unterwegs sein: Projekt „elektrisch.mobil.owl“ startet neue Aktion in Schieder-Schwalenberg und Talle

In den lippischen Kommunen Schieder-Schwalenberg und Talle starten die neuen Aktionen, die nicht nur Fahrspaß bringen, sondern auch die Umwelt schonen. Ab Montag, den 10. November, können sich alle Bürgerinnen und Bürger von Schieder-Schwalenberg und Talle kostenlos ein Elektroauto ausleihen. Dabei soll geprüft werden, inwieweit das Fahrzeug das Mobilitätsangebot der Menschen verbessern kann. Die Aktion „E-Bürgerauto“ ist Teil des von der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe initiierten Forschungsprojektes „elektrisch.mobil.owl“.

Beim „E-Bürgerauto“ handelt es sich um ein Car-Sharing-System innerhalb eines Ortsteils, bei dem ein Elektroauto gemeinsam genutzt wird. Eine Besonderheit ist, dass das Bürgerauto elektrisch und somit kostengünstig und umweltfreundlich fährt. Der Wagen kann von jeder Bürgerin und jedem Bürger mit gültigem Führerschein genutzt werden.

„Ein gemeinsames Auto verursacht weniger Kosten und ein geringeres finanzielles Risiko für den Einzelnen“, erklärt Dr. Klaus Schafmeister, Wirtschaftsförderer beim Kreis Lippe. „Außerdem können mit dem E-Bürgerauto auch Menschen ohne Auto in Schieder-Schwalenberg mobil sein.“ Professor Oliver Hall von der Hochschule OWL weist auf den ökologischen Effekt des Angebots hin: „Reine Elektrofahrzeuge stoßen während der Fahrt keinerlei Schadstoffe oder Treibhausgase aus und sind von Erdölerzeugnissen unabhängig.“